Über neun Jahre quer durch Banking, öffentlichen Sektor, Telekommunikation, Versicherung und Luft- & Raumfahrt — oft als Einziger meines Hauses beim Kunden, im Multi-Vendor-Umfeld neben Beratern anderer Firmen, ohne eigenes Großberater-Team im Rücken. Das hieß: sich beweisen, agil bleiben und mehrere Rollen in einer Person bündeln — Entwicklung, Requirements Engineering, Release-Management, Proxy Product Owner, Scrum Master und Teamführung.
Mit der Zeit hat es sich getrichtert: von einem sehr breiten Technologie-Fundament zu wenigen, dafür tiefen Schwerpunkten — von Hands-on-Code zu Architektur, Product Ownership und Führung. Weil ich jede Ebene selbst durchlaufen habe, verstehe ich jede Ebene — und kann sie führen: Code, Business und Vorstand.
Kein Verlust von Fähigkeiten — eine bewusste Schärfung. Die Breite ist der Grund, warum ich heute realistisch einschätzen kann, was Technologie leisten kann und was nicht.
Auch hier bewusst nur ein Auszug — kurze Einblicke, Kundennamen branchen-anonymisiert. Für die vollständigen Details, Zahlen und weitere Projekte einfach melden.
EU-Strukturfonds-Förderung (E-Cohesion) komplett digital: Daten online übermitteln, speichern, wiederverwenden. Parallel ein neues Liferay-Intranet mit sozialem Profil, Enterprise Search und Wissens-/DMS-Ebene — vor Ort beim Kunden konzipiert und umgesetzt.
Bargeldloser Zahlungsverkehr (SEPA) für ein genossenschaftliches Banken-Rechenzentrum — für den Endkunden kein Unterschied zwischen nationaler und internationaler Zahlung. Ich startete im bundesweiten Third-Level-Support, wo alle kniffligen Fälle landeten: gelöschte Mandate, Kontokorrentkonten, die im Ausgleich nicht stimmten. Der Backlog wuchs stetig — meine Aufgabe: verstehen, optimieren, automatisieren.
Online-Geschäftsabwicklung für Bestands- und Neukunden einer deutschen Großbank. Ich kam als IT-Consultant und Backend-Entwickler mit Fokus JavaEE und Migration hinein: Struts/Wicket ablösen und Spring-Boot-fähig machen — für bessere Skalierbarkeit, saubere Modularisierung und damit schnellere künftige Anpassungen und höhere Wartbarkeit. Zugleich Schnittstellenkommunikator zur Business-Seite der Bank über mehrere Abteilungen hinweg — international koordiniert, weil die Migration über Ländergrenzen und Zeitzonen hinweg ausgerollt wurde.
Digitale Personalakten und Finanz-Transparenz für einen Anbieter, der öffentliche Verwaltungen, Hochschulen und Forschung ausstattet. Als Java-Entwickler gestartet, hineingewachsen in Product Ownership, Security-Konzepte und Scrum-Leitung für Nearshore-Teams.
Eine interne, open-source-basierte Unternehmenssuche — als skalierbares Microservice-Produkt entworfen und als Docker-Container ausgeliefert. Konnektoren greifen in die Systeme, die Unternehmen real betreiben.
Die Seminarsoftware einer Berufsgenossenschaft sollte modernisiert und der in die Jahre gekommene IBM-Domino-Server abgelöst werden. Ursprünglich war ich als Entwickler geplant — als der Projektleiter ging, habe ich komplett übernommen und zusätzlich 2–3 interne Mitarbeiter geführt. Den Technologie-Stack habe ich selbst gewählt und den Buchungs-Backend auf Spring Boot mit Microservice-Architektur neu gebaut. Wie es ausging? Erzähle ich gern persönlich.
Wird ein Gebäude gebaut — eine Halle oder ein Bürokomplex — müssen physisch Kabel verlegt werden. Bisher musste der Bauherr telefonisch nachfragen, wie der Stand ist: Hebt der Bagger noch aus, wird das Kabel schon verlegt, wie weit ist es im Gebäude? Ziel war, all das jederzeit online abrufbar zu machen. Die Herausforderung: Tiefbau, Netzwerk und viele verschiedene Teams und Mannschaften sind beteiligt — eine einheitliche Sicht auf den Projektstand ist schwer. Genau hier kam ich als Berater und Consultant hinein: über Projektleitung und Product Ownership hinaus die geplante Architektur und die Softwareprozesse analysieren und mit Weitblick Input für Verbesserungen geben — für Architektur- und Technologie-Entscheidungen und die richtigen Team-Konstellationen.
In dieser hochregulierten Branche ist das DMS die Grundlage flugsicherheitskritischer Abläufe: Alle Dokumente — bis hin zu Live-Flugdaten — müssen jederzeit und ausfallsicher verfügbar sein. Schnittstellen zu anderen Systemen müssen perfekt funktionieren, und kein einziges Datum darf verloren gehen. Ich führte das Projekt als Schnittstelle zwischen Kunde und Lieferung.
Für eine Kollaborationsplattform zur gemeinsamen Antragsbearbeitung mehrerer Behörden habe ich die Ausschreibung erstellt: Anforderungen sowie Architektur- und Prozesskonzeption zusammengetragen und zu einer vergabefertigen Leistungsbeschreibung verdichtet, die öffentlich ausgeschrieben wurde — Grundlage, damit sich Firmen bewerben konnten. Zusätzlich Eskalationsprojekte zurück auf lieferfähige Ebene geführt. Kundendetails vertraulich.
Ein cross-funktionales Team für ein Cloud-Warehouse-Management-System von Grund auf aufgebaut — und später den Go-Live verantwortet. Die interne IT hat bewusst auf meinen Start gewartet, bevor es losging.
Ich habe nie aufgehört zu bauen. In einer selbstbestimmten Phase habe ich meine eigene Zwei-Standort-24/7-Infrastruktur end-to-end aufgesetzt — vom Stromkasten und den PV-Ständern über Netzwerk-Segmentierung und Virtualisierung bis zu self-hosted Diensten — mit dem Ziel der Strom-Autarkie im Verbrauch.
Technik kann man lernen. Das hier ist, was den Unterschied macht — und warum ich jede Ebene verstehe und bereit bin für die nächste Führungsebene.
Das ist ein Auszug — Kundennamen branchen-anonymisiert, weitere Projekte auf Anfrage. Vollständige Arbeitszeugnisse auf Anfrage.
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